Stadt- und Familienfest   Bad Schwartau
- das Familienfestival -

Mirage Band 8 

Jazz /Fusion/World Music  

Es ist wie eine Fata-Morgana, auf der Bühne der Großen Freiheit 36, entfaltet sich der einzigartige Sound von Mirage 8, Künstler aus aller Welt die das Schicksal in der Freien und Hansestadt Hamburg zusammengeführt hat. Ihre ungewöhnliche Musik passt nicht in die Kategorie Rock Band und trotzdem hat es Mirage 8 in die Endrunde des Oxmox Wettbewerbs geschafft. Denn ihre Melodien spiegeln den Reichtum der Kulturen wieder.
Das Universum hat das Schicksal der Musiker besiegelt und sie mit Virtuosen aus aller Welt zusammengeführt.
Sie kommen aus Syrien, dem Iran, Indien, Indonesien, Korea, Mexico, Deutschland und Litauen.

Der Gitarrist und Gründer der Band Amir Soltani hat seine Heimat den Iran verlassen. Als Junge spielte er Funk und Heavy-Metal auf private Partys.
„Ich hatte eine Gibson Gitarre, die haben sie konfisziert, ich frage mich bis heute was sie damit gemacht haben. Sie versuchten mir zu verbieten Musik zu machen, deshalb musste ich mein Land verlassen und fliehen vor dem religiösen Irrsinn „

Amirs Gesang kommt tief aus seinem Herzen, er singt auf Farsi. Jedes Bandmitglied von Mirage 8 singt in einer anderen Sprache und trotzdem verstehen sie sich.„Musik ist unsere universelle Sprache und verbindet unsere Seelen.“

Amir Soltani hat nach seiner Flucht mit vielen Bands gespielt. Aber erst bei Mirage 8 hat er sein Zuhause gefunden „Wir leben unseren Traum und haben durch die Musik eine neue Familie gefunden”.



Als Kind hat Amir Soltani klassische Geige gelernt, er träumte davon ein berühmter Musiker werden, irgendwann fing er an seine eigenen Lieder zu komponieren, zuhause im Iran, allein in seinem Zimmer. Dann in der Diaspora in Hamburg, traf er Abed Harsony, einen klassischen arabischen Oud Spieler aus Syrien.
Abed Harsony ist Leiter des Projekts „International Music Mix“ und „Musaic“ bei der Motte e.V. Hamburg. Unter dem Dach der Motte haben viele geflüchtete Musiker Zuflucht gefunden und können an ihre musikalisches Schaffen wieder aufnehmen. Eine ganz neue Community ist entstanden. Abed ist nicht nur die arabische Seele von Mirage 8, sondern er wirkt auch mit bei anderen Produktionen.
Um nur einige zu nennen: im Thalia Theater, Zeppelin Theater und Kampnagel. Derzeit ist er auch in „Nabucco“ an der Staatsoper Hamburg zu sehen.
„Ich habe schon als Kind Oud gespielt, dann kam der Krieg und ich bin aus Idlib geflüchtet und habe versucht mich im Libanon als Musiker durchzuschlagen, aber es reichte nicht zum Überleben und ich litt unter der Gewalt in dem Bürgerkriegsland. Ich machte mich auf den Weg nach Europa irgendwann musste ich meine Instrumente verkaufen, ich kam mit leeren Händen in Hamburg an.“
Und jetzt auf der Bühne in der Hamburgs Großen Freiheit, gemeinsam mit dem Pianisten Muller Manalu. Muller – tatsächlich ist sein Vorname – kommt aus Jakarta, Indonesien. Wobei fühlt er ist mehr und mehr wie ein Hamburger. „Ich bin ein Hamburger-Quiddje“, betönt er immer wieder gerne. Muller spielt Klavier, Keyboard und Orgel, sowie die indonesische traditionelle Instrumenten in Gamelan Orchestra und sogar Kulintang. Er kümmert sich um die Musikarrangement und die Balance der Kulturen zwischen Europa und Asien in Mirage Band 8.
Muller gehörte in Indonesien zur christlichen Minderheit in der javanisch islamischen Mehrheitsgesellschaft. Seine Liebe zur künstlerischen Freiheit hat ihn nach Hamburg verschlagen. Er ist ein Netzwerker und einer der Musiker, der die Welt Music Community verbindet.
Auf der Bühne ist auch die Cellistin Min-Dju Jansen eine Hamburgerin mit koreanischen Wurzeln.
„Die Musik von Mirage lässt mich träumen und entführt mich an all die Sehnsuchtsorte die wir so mit uns tragen. Ich finde es toll, dass wir alle unsere unterschiedlichen Hintergründe mit in die Band bringen können und aus so verschiedenen Dingen etwas Neues kreieren“
Min Dju spielt seit ihrer Kindheit klassisches Cello. Sie und Samer Badwe, sind die jüngsten Band Mitglieder.
Samer spielt Kanun - eine orientalische Zither - und Klarinette. Er stammt aus einer syrischen Musiker Familie, die durch den Krieg zerstört wurde. „ Das Schicksal hat mir eine neue Familie geschenkt, Mirage 8, ich fühle wir können durch unsere Musik viele Menschen glücklich machen, weil sie so vielfältig ist.“
Auch für Josue Morales Acevedo Percussion und Schlagzeug ist Mirage Band 8 mehr als eine Band. Er kam aus Mexico, hatte seine Arbeit verloren und seine Beziehung war in die Brüche gegangen, als er auf einer Session Amir und Muller traf.
„Ich konnte einfach meine Gefühle rauslassen, mein Wissen über die Kraft und Energie der Trommel, über prähispanische Trommel Rituale, Trance und Glauben in die Musik, einbringen. Meine Percussion, öffnet den Geist für die Welt der verschiedenen Kulturen und ihre Rhythmen.“
Der Bassist Edwin Aleixo Braganza hat schon mit vielen Bands gespielt aber bei Mirage kann er sich endlich verwirklichen.
“Arriving from India, I was looking for a world fusion band in Hamburg and after a long wait I found 'Mirage Band 8'. As I was looking for an artistic approach and a band that does not have an identity crisis, I happen to discover that Mirage band 8 had much more dynamic of life to offer the world other than just music. The music of all original compositions from this band sounds very interesting as we journey through different sonic cultures and elements of surprises. At last I have found 7 friends in Hamburg, that would fuel my artistic senses. I also felt that I could offer my support to their cause of shedding our cultural identities to communicate with each other for a better and happier living.”
Die Musik von Mirage Band 8 steht für grenzenlose Kunst für Einheit in der Vielfalt. Eine typisch Freie und Hansestadt Hamburg Band –’Ein Herz, eine Seele, eine Sprache – MUSIK“


Bandmitglieder:
Amir Soltani – Gesang, Gitarre, Violine (Geige), Komposition
Min-Dju Lee – Violoncello (Cello)
Samer Badwe – Kanun, Klarinette
Abed Harsony – Oud/Laute, Gesang, Komposition
Josue Morales Acevedo – Perkussion, Drums
Edwin Aleixo Braganza – Bass, Sound Techniker
Muller Manalu – Piano, Komposition

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