Schwartau Festivals
 

                   Vagabund

das sind acht junge Musiker*innen,

die mit zarten Streicher-, krächzenden Klarinetten- und tänzerischen  Akkordeonklängen, begleitet vom knackigen Kontrabass- und Bassklarinettensound sowie fetzigen Tanzrhythmen vielfältige Klangfarben des Klezmers zaubern.

Die traditionell  jüdische Musik, die geprägt ist von der Vielfalt ihrer Herkunftsländer, in denen diese schon seit Jahrhunderten gespielt wird, begeisterte die Musiker*innen schon in ihrer Kindheit.

Nun interpretieren sie den Klezmer mit seiner großen emotionalen Farbpalette auf ihre ganz eigene Art…

In ihren selbst arrangierten Stücken schwingt eine Zerrissenheit, eine Sehnsucht nach Heimat und Ferne mit. Die Geigen erzählen unter Seufzern eine Geschichte, die Bratsche erwidert mit sanften Klängen die Melancholie. Und dann öffnet sich plötzlich die Musik, Klarinetten singen voller Lebensfreude. Der treibende Rhythmus der Trommeln, das animierende Stampfen des Basses, gefolgt vom Hüpfen des Akkordeons, rufen danach, zu tanzen und das Leben in all seinen Schattierungen zu feiern.

Mit Witz und Wärme geben die Vagabund*innen den alten Klezmer-Tänzen einen neuen Glanz und lassen auch mal bekannte Filmmelodien durchblitzen. Besonders ihre Spielfreude steckt dabei an. Der lebendige Kontakt beim Musizieren, untereinander und mit dem Publikum, macht die Konzerte zu einem immer neuen, mitreißenden Erlebnis. 

Als Vagabund streichen die acht Studierenden der Musikhochschule Lübecks seit Oktober 2019 durch die Lande. Zusammengefunden haben die Musiker*innen aus künstlerischen und pädagogischen Studiengängen in einem Seminar unter der Leitung von Klarinettist und Dirigent Prof. Bernd Ruf, der ihnen weiterhin unterstützend zur Seite steht.

Vagabund zieht es an verschiedenste Orte. So findet man die junge Band auf Festivals, in Bars und Clubs, in Konzertsälen, in Kirchen oder auf Wohnzimmerkonzerten.

Ein besonders prägender Moment war im Januar 2020 ein Treffen mit dem Klezmer-Klarinettisten Giora Feidman, der die Musiker*innen spontan einlud, die zweite Hälfte seines Konzertes im Lübecker Dom zu eröffnen. Die Hingabe, mit der Feidman seine Musik teilt und dadurch Brücken zwischen den Menschen und Kulturen schafft, ist eine große Quelle der Inspiration für das Ensemble.

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